FDP im Kreis Euskirchen

23.07.2011

Berlin ist immer eine Reise wert

Das angehängte Foto zeigt die gesamte Besuchergruppe mit Gabriele Molitor auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages vor dem Fraktionssitzungssaal der FDP-Bundestagsfraktion. Bilder kann vergrößert werden
Das angehängte Foto zeigt die gesamte Besuchergruppe mit Gabriele Molitor auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages vor dem Fraktionssitzungssaal der FDP-Bundestagsfraktion.
 „Ich freue mich, Ihnen meinen Arbeitsplatz in Berlin zeigen zu können“, begrüßte die FDP-Bundestags-abgeordnete Gabriele Molitor 50 Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis im Reichstagsgebäude.

Zu den Teilnehmern zählten diesmal Menschen mit Behinderung sowie ihre Lehrer und Betreuer. Vertreten waren Schülerinnen und Schüler der LVR Irena-Sendler-Schule aus Euskirchen und der Stephanusschule aus Zülpich sowie Mitarbeiter der Nordeifelwerkstätten und der Caritas Euskirchen.

„Mir ist es wichtig, Menschen nach Berlin einzuladen, die es in ihrem Leben nicht
immer einfach haben“, sagte Molitor beim Gespräch mit der Gruppe. „Sie alle im
Fraktionssaal der FDP zu treffen, bereitet mir eine besondere Freude, weil Ihre Reise
zeigt, dass Sie sich durch ein Handicap nicht entmutigen lassen. Barrierefreiheit und
Mobilität sind weiter ausbaubar, wenn sich alle in unserer Gesellschaft dafür
einsetzen.“

Für den Hauptstadt-Besuch hatte das Bundespresseamt ein interessantes Programm
organisiert. So wurden u.a. die Gedenkstätten des Potsdamer Abkommens im
Schloss Cecilienhof und der Berliner Mauer besucht. Das Highlight war für alle
Teilnehmer natürlich die Besichtigung des Reichstages und das Treffen mit Gabriele
Molitor. Fast zwei Stunden wurde über die verschiedensten Themen diskutiert.
Behindertenpolitik stand dabei ebenso im Mittelpunkt wie die aktuelle Finanzkrise
Griechenlands und die Gesundheitspolitik. Auch das Private kam nicht zu kurz. So
erzählte Gabriele Molitor von der Unterstützung ihrer Familie bei der Ausübung ihres
politischen Mandates und ihrer Nervosität vor der ersten Rede im Deutschen
Bundestag.

Mit einem besonderen Dank an die ebenfalls mitgereisten Helferinnen und Helfern der
Menschen mit Behinderung verabschiedete Gabriele Molitor die Gruppe: „Ihr
Engagement und Ihr Einsatz verdient unsere Anerkennung. Sie tragen dazu bei,
staatliche Konzepte mit Leben zu füllen.“ Den Abschluss des Berlin-Besuches bildete
eine gemeinsame Spreefahrt mit Abendessen. Das nächtliche Berlin wurde auf
diesem Weg noch einmal aus anderem Blickwinkel erkundet.



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