Bisherige Jugendzentren sollen bleiben
Kreistagsfraktion vor Ort
Die FDP-Kreistagsfraktion informierte sich „vor Ort“, um für die Beratungen besser informiert sein, wo und in welchem Maß der Kreis künftig Fachkräfte finanziell absichert.
FDP-Kreistagsfraktion: „Aufsuchende Jugendarbeit“ soll intensiviert werden
An der Existenz der bestehenden Jugendzentren soll nicht gerüttelt werden – zu dieser Auffassung ist die FDP-Kreistagsfraktion auch gekommen, nachdem sie sich intensiv „vor Ort“ bestehende Einrichtungen angesehen und mit den Sozialpädagogen die Thematik diskutiert hat.
Es geht schließlich um den neuen „Kinder- und Jugendplan“, den der Kreistag verabschieden soll. Dabei auch um den vom Kreis bezahlten Einsatz der Pädagogen (bisher 12,9 Stellen), die nach einem komplizierten Schlüssel auf die elf Kommunen verteilt sind. Die Frage heißt: Muss es aufgrund von aktuellen Erhebungen zu Veränderungen bei den bisherigen Jugendzentren kommen? Müssen die „Schlüsselzahlen“ verändert werden? Muss die Schwerpunktarbeit verlagert werden?
Falls möglich, soll die Betreuung von Jugendtreffs auf den Dörfern – wie es bereits in der Stadt Zülpich geschieht – von den Betreuern aus den Zentren der Kernorte intensiviert werden. Die Gespräche mit den Betreuern, so Fraktionsvorsitzender Hans Reiff, hätten gezeigt, dass die Verbesserung der Vernetzung der Jugendarbeit wünschenswert sei und es zu einem intensiveren Gedankenaustausch des Personals der diversen Jugendarbeit kommen solle, „weil jeder von den Erfahrungen des anderen lernen kann.“



