FDP im Kreis Euskirchen

09.03.2011

Bisherige Jugendzentren sollen bleiben

Kreistagsfraktion vor Ort

Die FDP-Kreistagsfraktion informierte sich „vor Ort“, um für die Beratungen besser informiert sein, wo und in welchem Maß der Kreis künftig Fachkräfte finanziell absichert. Bilder kann vergrößert werden
Die FDP-Kreistagsfraktion informierte sich „vor Ort“, um für die Beratungen besser informiert sein, wo und in welchem Maß der Kreis künftig Fachkräfte finanziell absichert.
FDP-Kreistagsfraktion: „Aufsuchende Jugendarbeit“ soll intensiviert werden

An der Existenz der bestehenden Jugendzentren soll nicht gerüttelt werden – zu dieser Auffassung ist die FDP-Kreistagsfraktion auch gekommen, nachdem sie sich intensiv „vor Ort“ bestehende Einrichtungen angesehen und mit den Sozialpädagogen die Thematik diskutiert hat.

Es geht schließlich um den neuen „Kinder- und Jugendplan“, den der Kreistag verabschieden soll. Dabei auch um den vom Kreis bezahlten Einsatz der Pädagogen (bisher 12,9 Stellen), die nach einem komplizierten Schlüssel auf die elf Kommunen verteilt sind. Die Frage heißt:  Muss es aufgrund von aktuellen Erhebungen zu Veränderungen bei den bisherigen Jugendzentren kommen? Müssen die „Schlüsselzahlen“ verändert werden? Muss die Schwerpunktarbeit verlagert werden?

Die FDP hat eine Bilanz gezogen: Die bisherigen Jugendzentren sollen beibehalten werden, aber – die Öffnungszeiten müssen den Unterrichtszeiten im Bereich der Ganztagsschulen angepasst werden. Für das Personal sollen zeitliche Freiräume geschaffen werden, damit es sich intensiver der „aufsuchenden Jugendarbeit“ widmen kann.

Falls möglich, soll die Betreuung von Jugendtreffs auf den Dörfern – wie es bereits in der Stadt Zülpich geschieht – von den Betreuern aus den Zentren der Kernorte intensiviert werden. Die Gespräche mit den Betreuern, so Fraktionsvorsitzender Hans Reiff, hätten gezeigt, dass die Verbesserung der Vernetzung der Jugendarbeit wünschenswert sei und es zu einem intensiveren Gedankenaustausch des Personals der diversen Jugendarbeit kommen solle, „weil jeder von den Erfahrungen des anderen lernen kann.“



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