FDP im Kreis Euskirchen

03.12.2010

Euskirchen europäisches Zentrum für Geoinformationen?

Kreistagsfraktion

MdB Gaby Molitor und FDP-Kreistagsfraktion informierten sich

EUSKIRCHEN.  In ganz Europa gibt es bei allen Armeen deutliche Reduzierungen von Einsatzkräften und Bündelungen von Aufgaben. Hier liegt offenbar auch eine große Chance für das Amt für Geoinformationswesen in der Kreisstadt. Könnte dieses Amt nicht auch länderübergreifend Aufgaben übernehmen?

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Gaby Molitor informierte sich vor Ort in Begleitung von Hans Reiff, Fraktionsvorsitzendem der FDP im Kreistag,  und ließ sich von Brigadegeneral Walter Schmidt-Bleker, Leiter des Amtes, über Aufgaben, Ausstattung und Möglichkeiten informieren. Dies auch sehr detailliert, was Zukunftsvisionen und
 Zukunftsmöglichkeiten anging.

Die Kreistagsfraktion, hier unterstützt von dem Vorsitzenden der Initiative Liberaler Mittelstand der FDP, Dirk van Meenen, befasste sich später intensiv mit der Thematik, die auch für den Standort Euskirchen enorm wichtig ist. Dabei kam man zu grundsätzlichen Folgerungen:

Deutschland besitze mit dem Euskirchener Amt und dem Geoinformationsdienst der Bundeswehr eine einzigartige Stellung in Europa. Hier würden

•    Geowissenschaften unter einem Dach gebündelt
•    18 Fachdisziplinen gebe es im interdisziplinärem Ansatz
•    sehr gute internationale Vernetzung (zivil/militärisch)
•    Kompetenzzentrum mit Forschungs-, Entwicklungs- und eigenen Ausbildungsanteilen
•    Einzelfähigkeiten (z.B. Aerologie, Karten-/Datenversorgung) sind bereits heute   
     einzigartig im Bereich NATO/EU
•    Euskirchen bietet alle infrastrukturellen Voraussetzungen (räumlich, verkehrsmäßig,
      IT-Anbindung) für weiteren Ausbau der Netzwerke auf allen Ebenen.
•    Im Klartext: Das Euskirchener Amt könnte europaweit für andere Länder Aufgaben
     übernehmen – auf qualitativ höchstem Niveau.




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