FDP im Kreis Euskirchen

31.10.2010

Kreisparteitag der FDP

Drei Positionspapiere verabschiedet

30.10.2010+++Bad Münstereifel

Kreisvorsitzender Markus Herbrand - Alexander Graf Lambsdorff - Dr. Ingo Wolf Bilder kann vergrößert werden
Kreisvorsitzender Markus Herbrand - Alexander Graf Lambsdorff - Dr. Ingo Wolf
Eine gewisse Symbolik war dem Ort des Kreisparteitages der Liberalen im Kreis Euskirchen nicht abzusprechen. Hier in dem Ort, wo lange Jahre Otto Graf Lambsdorff gewohnt und gewirkt hatte, trat sein Neffe, Alexander Graf Lambsdorff vor die Versammlung und erklärte in seinem Grußwort, dass er für eine Kandidatur als Landesvorsitzender zur Verfügung stände, wenn er die entsprechende Unterstützung findet.

Diese Unterstützung war ihm im Kreisverband Euskirchen sicher, wie der Applaus zeigte.


In seiner Rede ging er besonders auf die erfolgreiche liberale Politik in der Bundesregierung ein. Bei aller Kritik dürfe man nicht vergessen, dass es die FDP war, die

  • für eine Entlastung der Familien gesorgt habe
  • die Hinzuverdienstgrenzen erhöht hätte
  • Reformen für eine solide Finanzierung der Gesundheitspolitik und
  • mit der Entflechtung der Hilfsorganisationen einen erfolgreichen Weg in der Entwicklungspolitik eingeleitet hätte
  • und nicht zuletzt mit einer klugen liberalen Wirtschaftspolitik zum Aufschwung beigetragen habe.

FDP-Kreisparteitag Oktober 2010 Bilder kann vergrößert werden
FDP-Kreisparteitag Oktober 2010


Nach diesem Auftakt ging der Bezirksvorsitzende der FDP und ehemalige Innenminster, Dr. Ingo Wolf, in einer kämpferischen Rede auf aktuelle tagespolitische Themen ein. Mit Blick auf die Umfragewerte der Liberalen erklärte er:
"Wir Liberale dürfen uns nicht vom Zeitgeist wegwehen lassen, wir müssen auf Kurs bleiben und zusammenstehen!"
Die FDP sei auf keinen Fall eine Einthemenpartei. Sie sei vielfältig, in Wirtschaftsfragen genau so, wie in der Bildungs- und Umweltpolitik. Die erfolgreiche Landespolitik in NRW habe dies gezeigt.
Mit Blick auf die derzeitige Rot-Grüne Minderheitsregierung in Düsseldorf erklärte er:
"Gerade waren wie auf dem Weg, dass sich NRW mit den Spitzenländern im Bund hätte messen können und jetzt wird das Rad wieder zurückgedreht. 15 Bundesländer reduzieren ihre Schulden, NRW als einziges Land nicht. Hier wird die Neuverschuldung dramatisch um über 30 % erhöht. Die Jungen werden diese unverantwortliche Finanzpolitik bezahlen müssen!"

Nach diesen Reden standen die im Kreisvorstand erarbeiteten Positionspapiere
auf der Tagesordnung.

Sie wurden mit geringfügigen Änderungsanträgen mit überwältigender Mehrheit vom Parteitag verabschiedet.

Die Positionspapiere können Sie hier downloaden:

Bildungspolitik

Kommunale Finanzen

Rolle der FDP in der Parteienlandschaft




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