FDP im Kreis Euskirchen

19.10.2010

Molitor: Die Mercator-Kaserne liefert Geofakten und Orientierung in Afghanistan

Kreistagsfraktion


General Walter Schmidt-Bleker - Gabi Molitor - Hans Reiff - Stellv. Amtschef Heinrich Liebing
Am gestrigen Montag besuchte Gabriele Molitor gemeinsam mit dem Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion, Hans Reiff, die Mercator-Kaserne in Euskirchen. Hier traf sie sich mit General Walter Schmidt-Bleker, Soldaten und Mitarbeitern, um über ihren Afghanistan-Besuch in der vergangenen Woche zu berichten und sich über die Aufgaben des Geo-Informationsamtes der
Bundeswehr zu informieren. „Die Mercator-Kaserne liefert unverzichtbare Dienstleistungen für die Einsätze der Bundeswehr. Sie stellen Kartenmaterial,
Wetterdaten und Handbücher für den Einsatz vor Ort zur Verfügung. Darauf können sie zurecht stolz sein.“, sagte Molitor

Darauf können sie zurecht stolz sein.“, sagte Molitor
nach ihrem Besuch. „Mit der Unterstützung der Afghanen bei der Landvermessung
und der Einführung des Katasterwesens wird der Wiederaufbau direkt
gefördert. Auch Konflikte können dadurch befriedet werden.“
Bei einer Afghanistan-Reise in der vergangenen Woche hatte Molitor u.a. den
afghanischen Präsidenten Hamid Karsai getroffen. Bei den Gesprächen wurde
deutlich, dass die Regierung Afghanistans mit Hilfe der internationalen
Staatengemeinschaft das Land befrieden und wiederaufbauen wolle. Den
Afghanen geht es vor allem um drei Ziele: Stabilisierung der Sicherheit des
Landes, Ende der Korruption durch gute Regierungsarbeit und Förderung des
Wiederaufbaus durch wirtschaftliche Entwicklung.
„Deshalb ist auch die Fortsetzung der deutschen Beteiligung an der UNOMission
ISAF so wichtig.“, erklärte Molitor am Rande der Gespräche. „Durch
einen vorzeitigen Rückzug wären alle bisherigen Bemühungen vergeblich
gewesen.“ Dies wurde auch bei einem Besuch der deutschen Soldaten in
Mazar-i-Sharif bestätigt. „Der Einsatz ist notwendig, um die positive Entwicklung
im Land weiter voranzutreiben. Die Afghanen brauchen Zeit, um eine eigene
Polizei und Armee aufzubauen.“, sagte Molitor.
Bei ihrem Besuch gedachten Homburger und Molitor auch dem in der vergangenen
Woche getöteten deutschen Soldaten sowie aller bisher hier umgekommenen
Soldaten. „Der Deutsche Bundestag wird im nächsten Frühjahr
über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr entscheiden.
Als Bundestagsabgeordnete fühle ich mich gegenüber den Soldaten
verantwortlich. Vor dieser bedeutsamen Abstimmung ist es wichtig, sich vor
Ort ins Bild zu setzen – sowohl in Afghanistan als auch in Deutschland.“,
stellte Molitor klar.


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