Bundesparteitag für die Eifel genutzt
v.l. Markus Herbrand, Michael Theurer MdE; Hans Reiff, Alexander Graf Lambsdorff MdE
Begegnungen am Rande des Kölner Bundesparteitages – Belgische Liberale, Europa- und Bundestagsabgeordnete sowie Staatssekretär Ernst Burgbacher sollen Lobby für die Eifelregion verstärken
Lobbyarbeit für die Eifel machten am Wochenende beim Kölner Bundesparteitag der FDP Dr. Ingo Wolf, Markus Herbrand und Hans Reiff. Liberale aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens und aus dem Kreis Euskirchen trafen sich am Rande des Parteitags auf Einladung von Hans Reiff, um die 2006 verabschiedete „Eupener Erklärung“ zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zu beleben.
Über Fragen des Tourismus für die Eifel Region führte man Gespräch mit dem Tourismus-Experten und Staatssekretär Ernst Burgbacher aus dem Bundeswirtschaftsministerium, dem Dauner Bundestagsabgeordneten Dr. Edmund Peter Geisen sowie vor allem mit den Europaabgeordneten Alexander Graf Lambsdorff und Michael Theurer.

v.l. Markus Herbrand, Michael Schmitz, Kattrin Jadin PFF, Föderalabgeordnete; Hans Reiff, Frau Keul PFF, Fredel Schröder PFF, Parlamentspräsident, Heinz Keul PFF, Provinzialrat
Theurer, der Mitglied im EU-Ausschuss für Regionale Entwicklung ist, zeigte sich als überraschend gut informiert, was die Situation im Eifelraum und in den Euregios angeht. Er nannte eine Reihe von Ansatzpunkten, wie der Eifel als Ganzes aus EU-Sicht weitergeholfen werden kann.
Reiff: „Wir müssen erreichen, dass die Zukunftsinitiative Eifel mit mehr Leben erfüllt wird.Die Zusammenarbeit in der Eifel darf nicht nur zwischen den Landräten und der Verwaltung erfolgen, nein, sie muss weitere Kreise erreichen. Die Gespräche, die wir in Köln begonnen haben, werden wir fortsetzen. Zunächst werden wir uns die Organisation des grenzübergreifenden Eurodistriktes Strasbourg-Kehl/Ortenau näher ansehen, diese könnte auch Vorbild für die Zusammenarbeit auch der Eifel – Belgien - Luxemburg sein.
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