Do

26

Apr

2018

Entbürokratisierung entlastet die Wirtschaft und schafft Wachstum

Das vor 13 Jahren von rot-grün eingeführte Bürokratiemonster muss endlich der Vergangenheit angehören. Seit mehr als einem Jahrzehnt leiden die Unternehmen vom kleinen Handwerksbetrieb bis hin zum Milliardenkonzern unter Mehrarbeit und doppelten Abrechnungen. Mit unserem Antrag wollen wir die Meldung und Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge nach dem Vorbild der Umsatzsteuer mit einer sog. Dauerfristverlängerung verschlanken. Künftig wären somit nicht mehr 24 Abrechnungen für die Sozialversicherungsbeiträge notwendig, sondern nur noch zwölf.

Damit reduzieren wir auf einen Schlag den millionenfachen Aufwand, der es zur Zeit noch erfordert, dass vielfach zunächst die Sozialversicherungsbeiträge geschätzt und dann die eigentliche Lohnabrechnung durchgeführt wird, bevor im Folgemonat die Schätzung durch die realen Werte ersetzt und die wirklich fälligen Beiträge mit der Schätzung für den aktuellen Monat verrechnet werden. Durch diese bisherige Regelung fällt nur teure Mehrarbeit an.

 

Unser Antrag sieht – wie bei der „Umsatzsteuer-Dauerfristverlängerung“ – vor, dass Unternehmen freiwillig am Anfang eines Jahres eine Sondervorauszahlung leisten können, um die Vorfälligkeit der Beiträge zu verhindern. Dieser Vorschlag kostet die Sozialkassen keinen Cent und die Wirtschaft wird auf einen Schlag entlastet. Das Statistische Bundesamt schätzte 2016 die Gesamtkosten der Arbeitgeber für das bislang praktizierte Verfahren des Beitragseinzuges auf rund 1,46 Milliarden Euro jährlich. Diese Summe dürfte durch die steigenden Beschäftigtenzahlen noch gestiegen sein. Dieses Geld könnte nach der Entbürokratisierung für Investitionen und somit auch für neues Wachstum genutzt werden.

 

Do

19

Apr

2018

Herbrand: Udo Meister hinterlässt eine große Lücke

Die Entscheidung von Udo Meister nach sechs erfolgreichen Jahren als Schleidener Bürgermeister nicht mehr zu kandidieren, bedauere ich sehr! Herr Meister hat in seinen Jahren als Bürgermeister immer mit vollem Engagement dabei mitgewirkt, Schleiden voranzubringen. Seine fachliche Kompetenz sowie seine persönlich verbindliche Art waren entscheidend dafür, dass wichtige Projekte vorangebracht werden konnten. Hervorzuheben sind dabei besonders, dass es endlich gelungen ist, den Haushalt der Stadt Schleiden auszugleichen. Mit dieser Entscheidung haben wir unseren jetzigen und zukünftigen Handlungsspielraum gesichert und der Stadtrat war in seinen Entscheidungen und Prioritätensetzungen frei von Fremdbestimmung durch die Aufsichtsbehörden. So konnte beispielsweise sehr viel Mittel in Schulen investiert werden. Der Erhalt und die Stärkung des Schulstandortes Schleiden waren und sind Herrn Meister eine Herzensangelegenheit. So kann Schleiden heute mit dem Johannes-Sturmius-Gymnasium noch ein Gymnasium in kommunaler Trägerschaft und mit der Astrid-Lindgren-Schule den Standort für den Sonderschulzweckverband der Kommunen Kall–Hellenthal und Schleiden vorweisen. 

 

Dennoch kann ich die von Herrn Meister genannten Gründe für seinen Rückzug aus der Politik sehr gut nachvollziehen. Ich bin mir sicher, dass er seine Arbeit bis zum letzten Tag seiner Amtszeit mit ganzer Tatkraft ausübt. Schon jetzt danke ich Herrn Meister für seine Arbeit herzlich und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft.

 

Herr Meister hinterlässt große Fußstapfen. Wir stehen nun vor der Herausforderung, eine adäquate Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden. An dieser Suche wird sich die FDP-Ratsfraktion selbstverständlich engagiert beteiligen.

 

 

Mi

18

Apr

2018

Haushaltsrede der FDP Kreistagsfraktion

Sehr geehrter Herr Landrat, verehrte Kolleginnen und Kollegen, 

meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Vertreter der Presse!

 

Auch ich bedanke mich im Namen der FDP Kreistagsfraktion bei der Verwaltung, insbesondere bei Herrn Hessenius, für die Aufstellung des Haushaltes. Allein der Umfang lässt schon erahnen, mit wieviel Arbeit dies verbunden ist. Die Abteilungen der Verwaltung haben uns geduldig zur Verfügung gestanden, um aufkommende Fragen zu beantworten. Die Kommunikation war sehr gut. Dafür bedanken wir uns!  

Wie jedes Jahr stellt sich die zentrale Frage: „Stimmen wir dem Haushaltsentwurf in seiner Gesamtheit zu oder nicht?“ 

Denn:

  • Mit vielen Positionen des Entwurfs sind wir einverstanden. Diesen Punkten können wir guten Gewissens auch zustimmen.
  • Doch der Entwurf enthält auch Positionen mit denen wir nicht einverstanden sind. Da haben wir andere Vorstellungen. 

 

Allgemeine Entwicklung des Haushaltes / Haushaltsrisiken

Kopfzerbrechen bereitet uns unter anderem der stetig steigende Zuschussbedarf im Sozialbereich. Jährlich werden unter anderem durch den Bund und das Land neue Aufgaben (z. B. Prostituiertenschutzgesetzt) geschaffen, die zur Ausgabensteigerung beitragen. 

 

Natürlich ist uns bewusst, dass hier auf kommunaler Ebene nur wenig Steuerungsmöglichkeit besteht. Wir sind da weitgehend fremdbestimmt - für uns Liberale eine Horrorvorstellung.

 

Bei der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation erscheinen die steigenden Ausgaben erstmal auch kein allzu großes Problem zu sein. An den Stellungnahmen der Städte und Gemeinden zum Kreishaushalt lässt sich erkennen, dass derzeit anscheinend Geld im System ist. 

 

Nur wie sieht es aus, wenn die Steuereinnahmen bei Bund und Land wieder zurückgehen? Werden dann Aufgaben wieder reduziert oder treibt dies die Städte und Gemeinden erneut in die Haushaltssicherung?

 

Am Ende schwebt doch über alle dem die Frage, wer das alles bezahlen soll, was sich die Politik so einfallen lässt. Denn es gilt immer noch: Das Geld, was ausgegeben werden soll, muss erwirtschaftet werden. Dies gilt auch für den Kreis Euskirchen. Diesen Gedanken tragen leider nicht alle in sich. Wir werden aber auch in Zukunft immer wieder darauf hinweisen. 

 

Medienentwicklungsplan

Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Verwaltung unsere Schulen mit aktueller Technik ausstatten möchte. Die Entscheidung welche Technik am Ende die Richtige für die Schulen ist, wird die Beratung in den kommenden Wochen zeigen. Aus unserer Sicht sollte sich die Entscheidung  an dem individuellen Bedarf der jeweiligen Schule orientieren. Dabei ist es ist durchaus denkbar, dass wir am Ende zu einer differenzierten Betrachtung kommen und die Schulen unterschiedlich ausstatten. Wir sehen diese Ausgaben als Investition in die Zukunft.

 

Während der Beratung ist auch zu diskutieren ob der Kreistag nur die Schulen in Kreisträgerschaft ausstattet oder auch ein Ausstattung am BZE erfolgt.

 

Die Umsetzung des Medienentwicklungsplanes ist unserer Meinung nach jedoch nicht auf mehrere Jahre zu strecken und muss umgehend nach der Beschlussfassung erfolgen.

 

 

Schnellere Realisierung von großen Verkehrsprojekten

Bei den größeren Verkehrsprojekte, wie dem Lückenschluss der A1 und den Ortsumgehungen Roggendorf oder Weiler in der Ebene stehen wir bei Land und Bund seit Jahrzehnten auf der Prioritätenliste ohne dass sich irgendetwas zum Positiven geändert hätte. Wir regen an, einmal über die Initiative der Kommunen entlang der A 31 nachzudenken.  Die betroffenen Kommunen haben seinerzeit den Lückenschluss der A 31 aus Eigenmitteln vorfinanziert. Wir könnten uns durchaus vorstellen, dass der Kreis eine solche Vorfinanzierung für die genannten Ortsumgehungen oder den Lückenschluss übernimmt. Unabdingbare Voraussetzung ist dabei natürlich, dass die Rückzahlung auch wirklich gesichert ist.

 

 

Neubau / Erweiterung Kreishaus und Digitalisierung

Bereits im letzten Jahr haben wir ausgeführt, dass wir die Erweiterung des Kreishauses grundsätzlich ablehnen. Weiterhin unstrittig ist für die FDP Fraktion, dass für die Rettungsleitstelle eine neue Lösung geschaffen werden muss. Die Schaffung neuer Büroflächen bewerten wir jedoch als nicht mehr zeitgemäß.

In Neujahrsansprachen und Grußworten wird gerne von Arbeit 4.0 und Digitalisierung gesprochen, aber mit der Umsetzung wird sich schwergetan. Unter Digitalisierung verstehen wir mehr als Breitbandanschlüsse mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s und der Anschaffung von Smartboards. 

 

Unter den Begriffen verstehen wir vielmehr, dass eine grundlegende Änderung des Denkprozesses notwendig ist. Bevor heute mit dem Bau neuer Büroflächen begonnen wird, stehen für uns an erster Stelle die Fragen:

  • Was verstehen wir unter Arbeit 4.0 und Digitalisierung in einer Kreisverwaltung?
  • Wie sehen die Arbeitsprozesse in einer digitalen Verwaltung aus?
  • Wie arbeitet eine Verwaltung in fünf, zehn oder fünfzehn Jahren?
  • Usw.

 

Bevor wir uns darüber keine wirklichen Gedanken gemacht haben, ist es aus unserer Sicht unverantwortlich mit einer Erweiterung des Kreishauses Fakten für die nächsten 80 Jahre (bezogen auf die Abschreibung) zu schaffen.

 

Aus unserer Sicht bietet der Prozess der Digitalisierung in der Verwaltung die große Chance die Dienstleistungen noch bürgerfreundlicher anzubieten. Dies geschieht jedoch nur, wenn alle Ebenen an einer gemeinsamen Vision für eine digitale Verwaltung arbeiten und nicht jeder für sich etwas bastelt. Digitale Akten und Vorgangsbearbeitung bieten die Möglichkeit ein dezentrales Angebot zu schaffen und damit auch mehr Bürgernähe zu erreichen.

 

Uns ist bewusst, dass durch den stetigen Mitarbeiterzuwachs in der Kreisverwaltung für alle Mitarbeiter ein gutes Arbeitsumfeld geschaffen werden muss. Wir sind jedoch der Auffassung, dass mit einer Anmietung von Büroflächen vom freien Markt eine Entspannung der Platzsituation erreicht wird. Für uns ist die Investition dieser Mittel in Schulen zukunftsorientierter, als die Investition in Verwaltungsgebäude. Beispielsweise die Schaffung eines Abstellraumes für die Stephanusschule am Standort Füssenich bzw. der schnellstmöglichen Realisierung des Medienentwicklungsplanes.

 

Wir erkennen in der Kreishauserweiterung keinen Mehrnutzen für die Bürgerinnen und Bürger. 

 

Fazit

Die FDP-Kreistagsfraktion weiß natürlich, dass große Teile des Haushaltes durch externe Vorgaben bestimmt sind und sich damit weitestgehend einer Beeinflussung durch den Kreistag entziehen. Zudem beinhaltet der Haushaltsentwurf zahlreiche Positionen, die wir mittragen. Diesem Teil des Haushaltes würden wir gerne zustimmen. Da wir jedoch die geplante Kreishauserweiterung nicht mittragen werden und eine differenzierte Abstimmung hier nicht möglich ist, lehnt die FDP-Kreistagsfraktion den Haushalt ab. 

 

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Christian Grau

Do

15

Mär

2018

Soli abschaffen mit Verstand – Blindflug der AfD verhindern

Der Solidaritätszuschlag muss mit dem Ende des Solidarpaktes II zum 1. Januar 2020 auslaufen. Dieses Ende ist gesetzlich festgelegt und muss wie geplant umgesetzt werden. Unser morgen im Bundestag für die Beratung vorgesehener Gesetzentwurf zeigt hierfür den richtigen Weg. Ein Weiterlaufen über dieses Datum hinaus – auch nur für eine Minderheit der Bevölkerung, wie von der Großen Koalition geplant – wäre nichts anderes, als eine Steuererhöhung. Das Ausbleiben einer versprochenen Entlastung ist eben auch eine Belastung. Wir Freie Demokraten wollen stattdessen alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen entlasten. 

 

Der Vorschlag der AfD, den Soli sofort abzuschaffen, zeigt das finanzpolitische Irrlichtern dieser Partei. Den gesamten Bundeshaushalt von heute auf morgen um über fünf Prozent bzw. mehr als 18 Milliarden zu verringern, hätte unkalkulierbare negative Folgen für uns alle. So würde z.B. das Bundesinnenministerium plötzlich komplett ohne Budget dastehen und die (immer noch viel zu gering) geplanten Investitionen in den Breitbandausbau und die Verkehrsinfrastruktur würden sich halbieren.

 

Die FDP möchte nicht die Axt an unseren Haushalt legen, sondern nur die Versprechen einhalten, die den Menschen bei Verabschiedung des Solidarpaktes II von allen beteiligten Parteien gegeben wurden: Den Solidaritätszuschlag 2020 auslaufen zu lassen. Dass mit dieser Vorlaufzeit von knapp zwei Jahren und mit der auch dann noch prall gefüllten Steuerkasse kein Wegbrechen elementar wichtiger Haushaltsmittel verbunden sein muss, zeigt der morgen im Bundestag zu besprechende Gesetzentwurf der Freien Demokraten.

 

 

Mi

14

Mär

2018

Herbrand: Freie Einteilung der Arbeitszeit für eine starke Tourismus- und Gastronomiewirtschaft in unserer Region

Markus Herbrand, MdB
Markus Herbrand, MdB

Zum Gesetzentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes der FDP-Bundestagsfraktion zur Änderung des Arbeitszeitgesetztes erklärt der Euskirchener FDP-Bundestagsabgeordnete und stellv. Mitglied im Tourismusausschuss:

 

„Bald beginnt der Frühling und damit die Jahreszeit, in der die Bürgerinnen und Bürger und auch viele Touristen die touristischen Angebote unserer Region  nutzen und genießen wollen. Dafür sind die Gastronomen und Hotelbetreiber darauf angewiesen, flexibel auf einen großen Besucheransturm bei gutem Wetter reagieren zu können. Dies wird im Moment dadurch erschwert, dass das deutsche Arbeitszeitgesetz strengere Regelungen vorsieht, als dies aufgrund der EU-Arbeitszeitrichtlinie notwendig wäre. Damit nicht genug, die große Koalition plant sogar, den kurzfristigen Einsatz von Aushilfen weiter einzuschränken. Für unsere Region spielen der Tourismus und damit auch unsere heimische Gastronomie eine immer wichtigere Rolle, wir sollten daher Maßnahmen ergreifen, um diese zu fördern und nicht noch weiter zu regulieren.

 

Die FDP fordert in ihrem Gesetzesvorschlag zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes, der morgen im Deutschen Bundestag diskutiert wird, die dafür notwendige Flexibilität der Arbeitszeit zu schaffen. Dazu soll unter anderem die werktägliche Arbeitszeit durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden ersetzt werden. Durch diese Regelung kommt es nicht zu einer Ausweitung, sondern lediglich zu einer flexibleren Einteilung der Arbeitszeit. Um sicherzustellen, dass die Interessen der Unternehmer und die Interessen der Beschäftigten gleichermaßen beachtet werden, sollen laut Gesetzesvorschlag die Tarifpartner beteiligt werden.“

 

 

Mo

12

Mär

2018

Kreisparteitag: Neuer Kreisvorstand gewählt

(v.l.n.r.) Markus Herbrand MdB, Frederik Schorn, Christian Grau, Petra Kanzler, Dr. Markus Milz, Hans Reiff, Hans-Joachim Schaefer, Mathias Schoenen
(v.l.n.r.) Markus Herbrand MdB, Frederik Schorn, Christian Grau, Petra Kanzler, Dr. Markus Milz, Hans Reiff, Hans-Joachim Schaefer, Mathias Schoenen

Trotz der für viele Parteimitglieder recht weiten Anreise zur belgischen Grenze war der Kreisparteitag im Losheimer Graben mit 60 stimmberechtigten Teilnehmern am Samstag, den 03. März 2018 gut besucht. In seinem Beitrag blickte der Kreisvorsitzende Peter Rauw (Hellenthal) auf ein durchweg positives Jahr 2017 zurück. Bei der Landtagswahl erzielte die FDP eines der besten Ergebnisse aller Zeiten im Kreis, bei der Bundestagswahl schließlich erhielt die Kreispartei mit Markus Herbrand endlich wieder einen Mandatsträger in Berlin. Die Beendigung der Jamaika-Verhandlungen nannte Rauw einen Beweis für die neue Standhaftigkeit der Freien Demokraten: "Für uns zählt die Durchsetzung der richtigen Politik, nicht das Besetzen von Posten." Auf das Jahr 2018 blickt Rauw zuversichtlich voraus und kündigte an, dass die Kreispartei einen eigenen Kandidaten für die Europawahl 2019 aufstellen wolle.

 

Fraktionschef Hans Reiff gab einen Überblick über aktuelle Themen in der Kreispolitik. So sei zurzeit im KiTa-Ausbau vieles in Bewegung. Zudem überprüfe die Kreistagsfraktion sämtliche Projekte des Kreises, um eventuelle Potentiale, insbesondere für den Kreishaushalt, bergen zu können. Ein echtes Problem habe die Kreistagsfraktion, so Reiff weiter, jedoch mit dem geplanten Ausbau des Kreishauses für den es nur wenig sachlichen Anlass gebe.

 

mehr lesen

Mo

15

Jan

2018

Bundestagsausschüsse nehmen Arbeit auf – Markus Herbrand ist Mitglied des Finanzausschusses

Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag hat sich auf die Besetzung ihrer Ausschusssitze geeinigt. Damit steht fest: Markus Herbrand wird dem begehrten Finanzausschuss angehören. Herbrand, der sich als Steuerberater versiert in dem noch immer viel zu komplizierten Steuerdschungel auskennt, will sich vor allem für eine faire Steuergesetzgebung und die klare Einhaltung von Regeln einsetzen.

 

Es gibt noch immer viel zu viel bürokratischen Ballast in unserem Steuersystem. In der letzten Legislaturperiode ist steuerpolitisch fast nichts passiert. Auch das aktuelle Sondierungspapier zeigt, dass liberale Konzepte dringend benötigt werden, um die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Bürger stärker am Wachstum teilhaben und Entlastung spüren. Der Weg muss frei gemacht werden für nachhaltige Investitionen und die übertriebene Bürokratie muss endlich abgebaut werden. Nur so kann auch der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, für die Zukunft gestärkt werden. Auch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der Umgang mit hochverschuldeten Staaten wie Griechenland gehören auf die finanzpolitische Tagesordnung.“

 

Herbrand, der Bezirksvorsitzender FDP Aachen und Mitglied im Landesvorstand FDP NRW ist, sieht enormen Handlungsbedarf und freut sich, dass die Ausschussarbeit nun endlich beginnen kann. Denn es gibt viel zu tun in der Steuer- und Finanzpolitik. Die Einsetzung der Ausschüsse des Deutschen Bundestages erfolgt am Mittwoch, den 17. Januar 2018.

 

 

So

10

Dez

2017

Neue Mobilitätskonzepte wagen

Mitglieder der FDP Kreistagsfraktion lassen sich in die Funktionsweise der Kompostieranlage einweisen.
Mitglieder der FDP Kreistagsfraktion lassen sich in die Funktionsweise der Kompostieranlage einweisen.

Ende November hat sich die fraktionsinterne Arbeitsgruppe Verkehr und Umwelt zu einer Außensitzung im Abfallwirtschaftszentrum Mechernich-Strempt getroffen. Im Schwerpunkt hat sich die Arbeitsgruppe mit dem Thema Mobilität beschäftigt. Ziel der Sitzung war es, sich zu verschiedenen Mobilitätskonzepten auszutauschen und die Anwendbarkeit für den Kreis Euskirchen zu erörtern.

 

Ausschlaggebend für das Thema ist die geplante Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Euskirchen und Düren, die sogenannte Bördebahn. Die Freien Demokraten sind der Auffassung, dass die Reaktivierung der Bördebahn keine großen Auswirkungen auf das Mobilitätsverhalten von Berufspendlern auswirken wird. Vielmehr wird kritisiert, dass mit Konzepten von Gestern versucht wird die Herausforderungen von Heute zu lösen. Des Weiteren wird eine Einschränkung der Lebensqualität der Dörfer entlang der Bahnstrecke gesehen.

 

Aus Sicht der FDP Kreistagsfraktion sollten die Millionenbeträge lieber in die Erprobung von Mobilitätskonzepten von Morgen investiert werden. Vorstellbar wäre die Schaffung einer Modellregion für zukunftsorientierte Mobilität im ländlichen Raum. Die Realisierung von flexiblen ÖPNV Konzepten, wie beispielsweise „ÖPNV on demand“ (ÖPNV auf Anforderung) oder die Elektrifizierung der Bahnstrecken Richtung Köln und Bonn, entspricht eher der Lösung von aktuellen Herausforderungen, als die Reaktivierung der Bördestrecke.

 

Am Ende des Informationsaustausches ließen sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe noch in die Funktionsweise der Kompostieranlage des Abfallwirtschaftszentrums einweisen. Dabei erhielten die Mitglieder der Arbeitsgruppe einen Einblick, welchen Aufwand die Mitarbeiter der Kompostieranlage betreiben müssen um Störstoffe aus dem angelieferten Biomüll auszusortieren.

 

 

mehr lesen

Sa

09

Dez

2017

Das Büroteam von Markus Herbrand, MdB stellt sich vor

(v.l.n.r.) Simon Forster, Doris Schächter und Andy Fürste
(v.l.n.r.) Simon Forster, Doris Schächter und Andy Fürste

Das Berliner Büroteam von Markus Herbrand besteht aus Simon Forster, Doris Schächter und Andy Fürste.

 

Simon Forster (30) studierte Politikwissenschaft und VWL. Nach dem Studium im Rheinland und verschiedenen Auslandsaufenthalten in den USA, Irland, Frankreich und Brüssel arbeitete er im Finanz- und Europaausschuss des Deutschen Bundestages. Wenn er sich im Berliner Politikbetrieb nicht gerade über die EZB und die deutsche Steuerbürokratie ärgert, vermisst er besonders, dass er nicht auf dem Rhein rudern kann und dass man in Berlin nur schwer an Kölsch kommt.

 

Doris Schächter ist 26 Jahre alt und arbeitet seit diesem Jahr im Deutschen Bundestag. Vorher studierte sie Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaft in Deutschland, Österreich, Norwegen und Finnland. Während ihres Studiums absolvierte sie mehrere Praktika im politischen Bereich, unter anderem im Deutschen Bundestag und in Israel. Ihre freie Zeit verbringt sie gerne mit Freunden und beim Sport. Ihr größtes Hobby sind sicherlich Reisen in weit entfernte Länder, zuletzt war sie vor allem in Südostasien und Lateinamerika unterwegs.  

 

Andy Fürste ist studierter Politikwissenschaftler und seit zehn Jahren für verschiedene Mitglieder des Deutschen Bundestages tätig. Herr Fürste ist 35 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Söhnen im Kita-Alter. Seine Hobbys kommen vor diesem Hintergrund momentan etwas zu kurz. Freie Zeit investiert Herr Fürste in das Lesen guter Bücher, Kinobesuche und Fernreisen.

 

Als Abgeordnetenbüro bestehen unsere Hauptaufgaben in der inhaltlichen und organisatorischen Unterstützung von Markus Herbrand bei seiner Abgeordnetentätigkeit. Unsere Arbeit reicht dabei von der konkreten Vorbereitung der Fachausschüsse über die Erarbeitung von themenbezogenen Hintergrundinformation bis hin zur Teilnehmerabfrage für die Besucherfahrten nach Berlin. Neben der gezielten Zuarbeit für Markus Herbrand bestimmen dabei auch die Belange der Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises unsere tägliche Arbeit. Wir stehen daher selbstverständlich auch Ihnen sehr gerne Ihnen als Ansprechpartner für Ihre Anliegen, Fragen und Wünsche zur Verfügung. 

Unsere Berliner Kontaktdaten lauten:

 

Telefon: +49 30 227 - 7 82 81 

Telefax: +49 30 227 - 70 284 

markus.herbrand@bundestag.de  

www.markus-herbrand.de  

 

Abgeordnetenbüro Markus Herbrand

Deutscher Bundestag

Platz der Republik 1

11011 Berlin

 

Im Wahlkreis ist Ihre 1. Ansprechpartnerin unsere Kollegin Frau Doris Hammer, die Sie unter markus.herbrand.ma04@bundestag.de erreichen.

 

Wir freuen uns auf spannende vier Jahre erfolgreicher Arbeit für die Freien Demokraten. Für die Adventszeit und den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen besinnliche Stunden im Kreise Ihrer Lieben, viel Gesundheit und einen gelungenen Start ins neue Jahr.

 

Mo

04

Dez

2017

Berufliche Bildung stärken

(v.l.n.r) Hans Reiff, Frederik Schorn, Christian Grau
(v.l.n.r) Hans Reiff, Frederik Schorn, Christian Grau

In der aktuellen öffentlichen Diskussion zum Thema Bildung dreht es sich im Schwerpunkt um die Frage ob die allgemeine Hochschulreife nach acht oder neun Jahren (G8/G9-Debatte) erreicht werden soll. Die Arbeit der anderen Schulformen gelangt da schnell in den Hintergrund. 

 

Vor allem die Berufskollege, immerhin die zweit größte Schulform nach den Grundschulen, wird vom öffentlichen Interesse kaum wahrgenommen. Mit Blick auf den bereits vorhandenen Fachkräftemangel, die Demografie und unsere Wettbewerbsfähigkeit, brauchen wir eine Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung.

 

Am Samstag, den 25. November 2017 fand in den Berufskollegs des Kreises Euskirchen zum dritten Mal der Aktionstag „Berufliche Bildung“ statt. Neben einer breiten Palette von Mitmachstationen wurde eine Vielzahl von Angeboten geboten, die Einblicke in die Möglichkeiten der beruflichen Bildung in unserer Region ermöglichten. Der Fraktionsvorsitzende der FDP Kreistagsfraktion Hans Reiff und der bildungspolitische Sprecher Christian Grau nutzten ebenfalls dieses Angebot, um sich über die Arbeit der Berufskollegs zu informieren und einen Einblick in die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebote zu erhalten. 

 

Zur Vertiefung der Eindrücke trafen sich am 27. November 2017 eine Arbeitsgruppe der FDP Kreistagsfraktion zu einem Informationsgespräch. Das Informationsgespräch diente dem Fachaustausch zu aktuellen Themen wie Digitalisierung in der beruflichen Bildung, sowie der Erörterung zukünftiger Herausforderung. Vor allem die Besonderheiten des ländlichen Raumes finden vom Gesetzgeber heute noch nicht die notwendige Würdigung. Aus Sicht der Freien Demokraten müssen sich beispielsweise Mindestklassengrößen für Fachklassen im ländlichen Raum an einem anderen Richtwert orientieren als dies in den Ballungszentren der Fall ist. Vernachlässigt man den Faktor Fläche führt das zu einer Benachteiligung des ländlichen Raumes. 

 

Im nächsten Schritt ist beabsichtigt, die Herausforderungen des ländlichen Raumes mit der zuständigen Landesministerin, Yvonne Gebauer, zu besprechen.