Kreis-FDP: "Landesregierung lässt Förderschulen im Kreis ausbluten"

Die Kreis-FDP kritisiert die aktuelle Politik der rot-grünen Landesregierung im Bereich der Inklusion. Während man den Gedanken der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht-behinderten Kindern unterstütze, würden durch das Vorgehen der Landesregierung alle Kinder zu Verlierern, so der FDP-Kreisvorsitzende Peter Rauw: "Bei dem, was Rot-Grün Inklusion nennt, handelt es sich in Wahrheit um eine getarnte Sparmaßnahme. Inklusionskinder werden in Regelschulen geschickt und treffen dort auf Lehrer, die keine geeignete Ausbildung erhalten haben. Daneben sorgt die gleichzeitige Anhebung der Mindestgröße für Förderschulen dafür, dass qualitative Argumente bei der Schulwahl für behinderte Kinder weniger zählen als etwa Argumente wie Entfernung zum Schulort."

Die Kreis-FDP warnt weiter davor, dass gerade die Förderschulen im Kreis Euskirchen in ihrem Bestand nicht gesichert sein könnten, wenn sich die aktuelle Politik fortsetzt. Dazu FDP-Kreistagsmitglied Frederik Schorn abschließend: "Rot-Grün richtet im Kreis Euskirchen wieder einmal großen Schaden an. Wenn Hannelore Kraft kein Kind zurücklassen will, muss sie entweder die konsequente Doppelbeschulung von Inklusionsklassen durch Lehrer und Sonderpädagogen gewährleisten, oder aber die Förderschulen erhalten."

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