Rauw befürchtet Chaos an Schulen nach Ferienende

Peter Rauw, Kreisvorsitzender
Peter Rauw, Kreisvorsitzender

Der FDP-Kreisvorsitzende Peter Rauw reagiert bestürzt auf einen neuen Erlass der Landesregierung, zukünftig zugewanderte Flüchtlingskinder nach den Sommerferien ohne vorbereitenden Deutschunterricht in die Regelschulen einzuschulen.

 

Dazu Rauw: „Die Bildungspolitik der Landesregierung gerät zur Zumutung für alle Beteiligten. Neben den Belastungen für Schüler, Eltern und Lehrer im Rahmen der Inklusion sollen jetzt auch noch Kinder im normalen Unterricht sitzen, die noch kein Wort deutsch sprechen.“

 

Es sei bekannt, so Rauw weiter, dass laut Angaben der Lehrerverbände in NRW zur Zeit etwa 9500 Lehrer und Sonderpädagogen allein an den Grundschulen fehlten um die Herausforderungen der Inklusion zu meistern. Der neue Erlass von Bildungsministerin Löhrmann (Grüne) sei vor diesem Hintergrund ein Affront für die Lehrer und ein gefährliches Signal für die Unterrichtsqualität in NRW.

 

Dazu Rauw abschließend: „In einer Schulklasse, in der sich ein Lehrer gleichzeitig um Inklusionskinder, Flüchtlingskinder und eine üblicherweise hohe Anzahl an weiteren Schülern kümmern muss, werden alle Kinder zu Verlierern. In einem solchen Klima kann kein individuelles Talent gefördert werden. Wir fordern die Landesregierung daher auf: Nehmen Sie diesen Erlass zurück und sorgen sie für eine bessere personelle Ausstattung unserer Schulen!“

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