Sa

23

Jul

2016

Telemedizin. Neue digitale Wege in der medizinischen Versorgung?

FDP Fraktion lässt die Möglichkeit des Einsatzes digitaler Notärzte durch den Kreis prüfen!

 

Die FDP-Kreistagsfraktion beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie es gelingen kann, die medizinische Versorgung der Bevölkerung im Kreis Euskirchen stetig zu verbessern. Ziel muss es sein, flächendeckend, schnell, effizient und kostendeckend die Bürger im Kreis Euskirchen medizinisch versorgen zu können.

 Diese Forderung gewinnt in Anbetracht der kontinuierlich steigenden Einsatzzahlen der Rettungskräfte im Kreis zusehends an Bedeutung. Um die Daseinsvorsorge gewährleisten zu können, ist es nach Auffassung der Freien Demokraten notwendig die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation auch im medizinischen Bereich konsequent zu nutzen.

Die Stadt Aachen hat in diesem Zusammenhang einen vielversprechenden Versuch initiiert.

 

Aachener Notärzte unterstützen seit einiger Zeit die Rettungskräfte via Sprach- und Datenverbindung. Die neue Methode erlaubt es den Rettungskräften, bei Einsätzen, zu denen die Leitstelle zunächst keinen Notarzt entsandt hat, bei Bedarf kurzfristig Rat auf digitalem Weg von Notfallmedizinern einzuholen. Wichtig ist dabei, dass der Telenotarzt seine Kollegen nicht ersetzen soll. Er sorgt aber für eine spürbare Entlastung der Einsatzkapazitäten.

Das medizinische Angebot kann dadurch verbessert werden und gleichzeitig kann man Kosten sparen. „Da machen wir mit“, kommentierte der FDP- Fraktionsvorsitzende Hans Reiff den entsprechend vorgelegten Bericht über das Tele-Notarztsystem der Stadt Aachen.

Die FDP- Fraktion hat mit der UWV nunmehr einen Antrag an die Kreisverwaltung gestellt und lässt prüfen, ob das Telenotarztsystem auch für den Kreis Euskirchen eine sinnvolle Option sein kann.

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