Geplante Ampelanlage auf der B 266 am Abfallwirtschaftszentrum muss auf den Prüfstand!

Die Meldungen darüber, dass auf der Bundesstraße 266 zwischen Kall und Mechernich, an der Abfahrt zum Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen, eine Ampelanlage installiert werden soll, sorgen in der Bevölkerung für großes Unverständnis. 

 

Der Gemünder Bundestagskandidat für den Wahlkreis Euskirchen / Rhein-Erft II, Markus Herbrand, nimmt dazu Stellung: „Darüber darf einfach das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Ich fordere alle für die Region Verantwortung tragenden aus Politik und Verwaltung auf, sich der Sache nochmals anzunehmen, bevor Fakten geschaffen sind, die später  alle bedauern.

 

Herbrand weiter: „Die Beeinträchtigung insbesondere der vielen Pendler aus dem Eifelraum, die nach Mechernich, Euskirchen und Köln zur Arbeit fahren, muss so gering wie möglich gehalten werden. Der ländliche Raum benötigt eine bessere Anbindung an die Zentren - keine schlechtere. Ich bin kein Fachplaner, aber es erscheint nur schwer vorstellbar, dass an dieser Stelle eine Ampelanlage hilfreich ist, wenn bedacht wird, wie hoch das Verkehrsaufkommen dort ist. Für mich schreit genau diese Stelle förmlich nach einem Kreisverkehr, denn von Platzmangel kann dort keine Rede sein.

 

In der Presse wurde darüber berichtet, dass eine an der Ahrstrecke abgebaute Ampelanlage dort zum Einsatz kommen soll und die dort gemessenen Verkehrsströme den Ausschlag für eine Ampelanlage gegeben hätten. Dazu Herbrand: „Die in der Presse genannten Argumente  gegen einen Kreisverkehr an dieser Stelle  ziehen aus meiner Sicht nicht, weil erst vor kurzem ganz in der Nähe auf derselben Bundesstraße ein Kreisverkehr gebaut wurde. Da waren die Verkehrsströme kein Problem. Die Menschen haben den Eindruck, dass da eine an anderer Stelle abgebaute Ampel unbedingt Verwendung finden muss. Dann ist aber der Begriff „Mülldeponie“ nicht richtig interpretiert. Die Stelle ist keine Deponie für alte Ampelanlagen. Ist kein Platz da, wird deswegen kein Kreisverkehr gebaut - ist Platz vorhanden, sind es die Verkehrsströme. Für mich ist dies nicht glaubwürdig!

 

Und  schließlich: „Es gibt doch auch noch weiter Argumente für Kreisverkehre. Z.B. sind deren  Unterhaltungskosten denjenigen einer Ampelanlage deutlich überlegen. Auch das sollten wir nicht vergessen, wenn wir heute bauen.“