Herbrand: Freie Einteilung der Arbeitszeit für eine starke Tourismus- und Gastronomiewirtschaft in unserer Region

Markus Herbrand, MdB
Markus Herbrand, MdB

Zum Gesetzentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes der FDP-Bundestagsfraktion zur Änderung des Arbeitszeitgesetztes erklärt der Euskirchener FDP-Bundestagsabgeordnete und stellv. Mitglied im Tourismusausschuss:

 

„Bald beginnt der Frühling und damit die Jahreszeit, in der die Bürgerinnen und Bürger und auch viele Touristen die touristischen Angebote unserer Region  nutzen und genießen wollen. Dafür sind die Gastronomen und Hotelbetreiber darauf angewiesen, flexibel auf einen großen Besucheransturm bei gutem Wetter reagieren zu können. Dies wird im Moment dadurch erschwert, dass das deutsche Arbeitszeitgesetz strengere Regelungen vorsieht, als dies aufgrund der EU-Arbeitszeitrichtlinie notwendig wäre. Damit nicht genug, die große Koalition plant sogar, den kurzfristigen Einsatz von Aushilfen weiter einzuschränken. Für unsere Region spielen der Tourismus und damit auch unsere heimische Gastronomie eine immer wichtigere Rolle, wir sollten daher Maßnahmen ergreifen, um diese zu fördern und nicht noch weiter zu regulieren.

 

Die FDP fordert in ihrem Gesetzesvorschlag zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes, der morgen im Deutschen Bundestag diskutiert wird, die dafür notwendige Flexibilität der Arbeitszeit zu schaffen. Dazu soll unter anderem die werktägliche Arbeitszeit durch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden ersetzt werden. Durch diese Regelung kommt es nicht zu einer Ausweitung, sondern lediglich zu einer flexibleren Einteilung der Arbeitszeit. Um sicherzustellen, dass die Interessen der Unternehmer und die Interessen der Beschäftigten gleichermaßen beachtet werden, sollen laut Gesetzesvorschlag die Tarifpartner beteiligt werden.“