Die Gier des Staates hat ein Ende – Steuerzahlergedenktag läutet Arbeitszeit für die eigene Tasche ein

Zum morgigen Steuerzahlergedenktag erklärt der Euskirchener FDP-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Finanzausschuss, Markus Herbrand MdB:

 

Ganze 199 Tage werden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in diesem Jahr für Steuern und sonstige Abgaben an die öffentliche Kasse gearbeitet haben. Ab dem morgigen Steuerzahlergedenktag verbleibt dann endlich jeder erarbeitete Euro auch in den Taschen der Menschen. Die Gier des Staates nach neuen und vollen Finanztöpfen kommt dann endlich an ihr Ende. Dabei bestünden gerade in den aktuellen Zeiten boomender Wirtschaft und sprudelnder Steuereinnahmen umfangreiche Möglichkeiten, um die Steuer- und Abgabenlast noch viel früher zu senken: Von der Abschaffung des Solidaritätszuschlages über die Abschmelzung von Mittelstandsbauch und kalter Progression im Steuertarif bis hin zur Einrichtung eines Grundsteuerfreibetrages beim Hauskauf.

 

Alternativ könnten die staatlichen Mehreinnahmen wenigstens für Zukunftsinvestitionen aufgewandt werden. Bildung und Forschung, Digitalisierung und Infrastruktur, Fachkräftemangel und Pflegenotstand – Gelegenheiten zum sinnvollen Geldausgeben bestehen genug. Große Koalition und Bundesregierung haben sich aber dazu entschlossen, Wahlgeschenke an die eigene Klientel zu verteilen. Rentenbezüge und Subventionen fließen also wider besseren Willens aus der Staatskasse ab. Der mündige Steuerzahler wird mit seiner steigenden Miete, den befristeten Arbeitsverträgen und mangelhafter Altersvorsorge allein gelassen. Hauptsache die eigene Kasse und die Wähleranteile für die kommenden Wahlen sind gesichert. Es wird Zeit, dass diese kurzsichtige Politik des eigenen Machterhalts ein Ende findet. Die Bürgerinnen und Bürger verdienen eine Entlastung und die Möglichkeit, über ihre Einnahmen freier zu verfügen.