Thomas Müller tritt für FDP an

Thomas Müller, Markus Herbrand, Peter Rauw
Thomas Müller, Markus Herbrand, Peter Rauw

Der FDP-Kreisverband Euskirchen hat sich auf seiner Wahlversammlung am vergangenen Mittwoch in der Zülpicher Martinskirche einstimmig für Thomas Müller aus Kall-Sötenich als Europakandidaten ausgesprochen. Obwohl erst seit Januar 2017 liberales Parteimitglied, entschied sich Müller aus Begeisterung für das europäische Projekt für die Kandidatur zum europäischen Parlament nachdem er im Rahmen eines Praktikums in Brüssel „den europäischen Gedanken, der für mich immer als selbstverständlich erschien, nochmal in anderer Qualität schätzen und verstehen gelernt habe“.

 

Der 24-jährige gelernte Bankkaufmann und derzeitige Student an der Hochschule der Agentur für Arbeit möchte sich vor allem für den Erhalt der offenen Grenzen im europäischen Schengen-Raum einsetzen. Es sei für ihn „unvorstellbar, dass die Menschen aus Udenbreth nicht mehr ohne Weiteres privat oder geschäftlich nach St. Vith fahren können. Das Ende von Schengen wäre ein schlimmer Rückschritt für Europa und wirtschaftlich gefährlich für unsere Grenzregion.“ so Müller.

 

Des Weiteren solle die Europäische Union unnötige Bürokratie und Absurdes, wie etwa den doppelten Parlamentssitz in Straßburg und Brüssel, abbauen. Als Herzensprojekt bezeichnete Müller die „Unterstützung von Jugendlichen im Rahmen der EU-Beschäftigungsinitiative und des Europäischen Sozialfonds“. Es gelte, Jugendlichen frühzeitig den Wert von Europa vor Augen zu führen.

Die Kreis-FDP wird nun versuchen, Thomas Müller auf der Bundesliste der Freien Demokraten zu platzieren.

 

Der Kreisverband Euskirchen wählte zum Abschluss seiner Versammlung als Delegierte für die Landesvertreterversammlung Europakandidaten Thomas Müller, den Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Markus Herbrand sowie den Innenminister a.D. des Landes NRW, Dr. Ingo Wolf.